145000 Euro Umsatzredkord- Verkehrschaos in Bad Doberan
Am 2.Meetingstag wurden 145000 Euro Wettumsatz umgesetzt. Es hätten mehr sein können, viele Wetten konnten nicht durch en Totolisator gebracht werden, da die Telekom einen Fehler im System hatte. Die Rennbahn platzte aus allen Nähten, so dass viele Besucher ziemlich verspätet auf die Rennbahn kamen. Fast alle Zusatzstraßen die zur Rennbahn führten, waren teilweise verstopft. Nun zum sportlichen Teil, nach dem Hans- Jürgen Gröschel und Andreas Suborics gestern auftrumpften. Waren es heute am 2.Meetingstag Eddy Pedroza und Formtrainer Andreas Wöhler. Das 5.Rennen gewann sie mit der Stute Armada die sicher nicht am Ende der Fahnenstange ist. Und nun den zweiten Sieg, im zweiten Rennen feierte. Die 3- jährige Stute gewann vor Gaze, und Speedy Directa. Das darauf folgende Hauptrennen, einen Ausgleich II über 1900Meter, gewann sie ebenfalls mit dem 6-jährigen Haudegen Don Carinio. Vor dem Riesenaussenseiter Fairy Diamond und Tyrana.
Suborics und Gröschel in Form beim 1.Meetingstag
Andreas Suborics gewann 3 Rennen am ersten Meetingstag in Bad Doberan. Das einleitende Rennen konnte er mit der 4-jährigen Gröschel- Stute Tassilo gewinnen. Dabei verwies er Rivervo Jove und Plaisir d´amour auf die Plätze. Trainer Gröschel gewann noch mit Lusty Lad, geritten von Torsten Mundry und das letzte Renne mit Olivana, ebenfalls mit Andreas Suborics der auch mit Emelda einen Ausgleich IV gewann. In 7 Rennen gewannen 5 Favoriten. Der Umsatz lag heute bei 96000 Euro. Das waren 8000 mehr als im Vorjahr.
Schiaparelli ringt Conillon nieder – Piechulek in Top-Form
Der Deutschland- Preis wurde in einer hitzigen Kampfpartie entschieden. Schiaparelli gewann den mit 155.000 dotiere, Gruppe 1-Klassiker. Im Kampf gegen den Fährhofer Conillion. Starke gewann nicht nur mit Schiaparelli sondern auch mit 2 anderen Pferden seines Arbeitgebers Peter Schiergen. Dritter wurde ebenfalls ein Pferd aus dem Derbyjahrgang mit First Stream. Vierter wurde Dickens vor den enttäuschten Egerton und Orientel Tiger. Rene Piechulek könnte ein neues Talent am Jockeyhimmel sein. Gewann er doch 3 Rennen an diesem Bad Harzburger Renntag.
Die Pferde Arraton und Youaremysunshine gewannen die beiden Hauptrennen in Köln, die als vorletzte und letzte Hauptprüfung. Die beiden Hauptrennen waren als Ausgleich III mit Dotierungen von 6600 Euro, bzw. Distanzen von 2400 Metern und 1850 Metern ausgeschrieben. Arraton gewann mit Jockey Marvin Suerland vor den Pferden Feuersturm und GCD- Galopperin Sworn Mum . Das darauf folgende Rennen gewann Youaremysunshine mit Jockey Adrie de Vries vor Now Again und Shivara . Der Buchmacher oneXtwo.com, alias Simon Springer, übernahm das komplettere Sponsoring, für die 8 Rennen in Köln- Weidenpesch. Das Larella aus dem Quartier von Peter Rau, eine gute 2-jährige Stute sein muss, sah man an ihren Nennungen vorab. Die Stute in den Farben des Gestüt Ittlingen vor den Pferden Atalia, Spitzbube und Arralinara. In diesem Rennen waren nach einem Nichtstarter, auch nur 4 Pferde des jüngsten Jahrgangs am Start. Das Amateurrennen gewann Marc Gier mit General Lee vor Kambara und Prinzenpark. Das Trainer Andreas Wöhler einen Top Derbyjahrgang hat, wurde auch heute wieder wahr, seine Stute Diacetta gewann mit Eddy Pedroza ganz leicht, das Rennen ging über die Distanz von 1400 Meter. Das Chippie Carvalho Top in Form ist weiß jeder, so gewann er auch mit Vessica, aus dem Stall von Hans-Walter Hiller. Die 4-jährige Stute gewann vor Favorit Aspolan und Earth Affair. Maria Papke konnte sich mit der 619:10 Aussenseiterin Whishy Whashy, auf dem 4.Platz platzieren und wäre fast noch 3te geworden. Wilding gewann danach mit Andrasch Starke vor Cedrik und Jackie Khan. Das Rennen vor den beiden Hauptrennen, gewann Betsy Bell vor Cohita und Solanich.
Hindernisrennen annulliert und Weststern gewinnt das Hauptrennen
Wer diese Saison alle 3-jährigen Pferde von Andreas Wöhler gewettet hätte, wäre sicher nicht unzufrieden. Heute gewann wieder ein Derbyjahrgang aus dem Gütersloher Quartier, in Form von Louisa. Vor Diamond Light und Guzhan gewann die 3- jährige Stute. Der Reiter war Josef Bojko, der ebenfalls auch das übernächste Rennen mit Taxus gewann. Das Hindernisrennen wurde annulliert am Morgen gab es schon zwei Nichtstarter so das nur 3 Pferde an den Start gingen. Marc Engelke wurde reiterlos mit Francesca. Alle Einsaätze wurden zurückgezahlt. Nach Taxus Sieg, wurde Oldie-Trainer Friedel Willenbrock wohl klar, das er eine Stute mit Zukunft im Stall hat. Naranja gewann mit Andreas Helfenbein. Es war der dritte Sieg in Folge für die Stute. Andreas Helfenbein sollte so weiter seinen Championatsvorsprung ausgebaut haben. Das Jagdrennen gewann Glückstag vor Marcelino und Desert Ghost. Großer Erfolg für den Galoppclub Deutschland, Weststern gewann den Ausgleich I im Kampf gegen Inambari und Atamane. Andreas Helfenbein markierte so einen weiteren Treffer.
Betrachtung Pressekonferenz Bad Doberan
Unser Mitarbeiter Uwe Gilke nahm heute an der interessanten Pressekonferenz der Ostsee GmbH teil. Hier eine Zusammenfassung:
Bad Doberan den 20.07.2007, kurz vor Meetings Beginn neues und kurioses vom Ostseemeeting. Start des Meetings ist Mittwoch um 17:30, zum Start werden 7 Rennen ausgetragen. Zwei der Sieben Rennen werden im MDR, in der Sendung Land und Leute übertragen. Als neuen Rennpaten konnte man das Gestüt Trona gewinnen, Aufzuchtstätte vom Spitzengalopper Prince Flori. Das Rennen wird als Preis des Gestütes Trona, am ersten Meetingstag ausgetragen. Der darauf folgende Freitag, ist wieder Ladys Day. An diesem Freitag erhält jede Dame, mit einem Hut freien Eintritt. Das Gestüt Schlenderhan trägt das Rennen, Preis des Schlenderhanes Derbysiegers Adlerflug aus. Der Rennverein und die Ostsee GmbH, will den Verlust vom letzten Meeting von 16000Euro, durch ein angepeilten Umsatz von 500000-600000 Euro abdecken. Der Rennverein schrieb außerdem, den deutschen Fussballbund (DFB) an, ob er von den 16000 Euro Verlust, einen Teil übernimmt. Der aber nicht antwortete. Durch die gleichzeitig Ausrichtung, Fussball- WM in Deutschland und Ostmeeting, hat der Rennverein viele finazielle Einbußen in Kauf nehmen müssen. 25000 Zuschauer werden erwartet für das Meeting. Was Kurioses gibt es bei den Fernsehern zu vermelden, der Rennverein, schrieb einen Ebay Power Seller an, der stellt dem Rennverein 30 Fernseher aus China zur Verfügung. Die nach dem Meeting wieder bei Ebay verkauft werden. Röhrengeräte werden nicht mehr hergestellt, Plasmafernseher währen zu leicht gewesen.Am Samstag, Mittwoch und Freitag wird eine Garantieauszahlung in der Viererwette von 10000 Euro ausgezahlt.
Weitere Informationen erhalten Sie auch unter Rennvorschauen
Carvalho zu Blume? Das große Fragezeichen im Jockeykarussell!
Jockey Jean-Pierre Carvalho der sich vor kurzem vom Krefelder-Trainer Mario Hofer getrennt hat, könnte bald einen neuen Job haben. So eben wurde bekannt das Adrie de Vries und Alexander Pietsch nicht mehr für den Trainer Hans-Albert Blume in Heumar reiten werden. De Vries reitet weiterhin für seinen Stall, Andreas Trybuhl, außerdem dem wird er wieder vermehrt für seinen Ex-Arbeitgeber Jan Puppen aus Holland in den Sattel steigen. Alexander Pietsch, war mit seinen 8.Ritten seit dem Arbeitsbeginn im Februar nicht zufrieden. Aus Galopp-News.de Informationen wissen wir, das Alexander Pietsch, für seinen Job bei Trainer Blume nie erste Wahl war. Blume warb vor Pietschs Arbeitsbeginn, kräftig um einen anderen Jockey aus dem westdeutschen Raum. Der aber ablehnte und bei seinem Arbeitgeber blieb. Nun könnte es sein, das Chippie Carvalho, der neue Mann am Blumestall wird. Der Franzose, der seit Jahren in Top-Form reitet, ritt zuletzt einige Rennen für Herrn Blume, und das mit guten Ergebnissen. Wir dürfe gespannt sein, wie und was sich auf dem Jockeymarkt dreht und wendet.
Arraton und Youaremysunshine gewinnen die beiden Hauptrennen in KölnChristian Freiherr von der Recke dominiert den Donnerstag
Drei Siege und zwei zweite Plätze waren die Ausbeute von Christian Freiherr von der Recke am Donnerstag in Bad Harzburg. Dabei gewann er allerdings das Hürdenrennen mit Bailamos. Jedoch das nachfolgende Jagdrennen. Bailamos musste sich der Figge-Stute Nausika knapp geschlagen geben, nachdem der Favorit des Rennens Pegasus Mondrianus in bester Ausgangslageam vorletzten Hindernis reiterlos wurde.
So verpasste der Trainer aus Weilerswist knapp einen Hattrick. Gewann er doch vor dem Hürdenrennen das Verkaufsrennen mit Our First Chestnut und das dritte Rennen mit dem völlig überlegenen Sky Crusader. Diser zahlte danna auch nur 11:10 auf Sieg.
Den Ausgleich III konnte sich Samarkand schnappen. Eddy Pedroza saß hier im Sattel.
Favorit Toylsome gewinnt vor Riesenaussenseitern Gainsbury und Adeje Park
Der 39:10 für am Toto notiere, Toylsome gewann das mit 20000 Euro dotiere Listenrennen, ganz knapp vor Gainsbury und dem Schweiz-Gast Adeje Park. Die ersten drei Pferde kämpfen bis zur Linie um den Sieg wo Terry Hellier das bessere Ende vor Jean-Pierre Carvalho und Alessandro Schikora hatten. Die Dreierwette zahlte 40000:10. Mitfavorit Shinko´s Best landete auf dem 4. Geldrang.
Bei den Dienstags-Rennen in Bad-Harzburg wurde dem Publikum im letzten Rennen noch einmalein toller Endkampf geboten. So lag im Ziel zwischen den ersten fünf Pferden noch nicht mal 1 Länge Abstand. Durchsetzen konnte sich New Game mit Carina Fey, die damit ihr zweites Rennen an diesem Tag gewann. Zweite wurde Speldorferin vor Dwisty. Da alle drei Erstplatzierten zu den Außenseitern zählten, gab es in der Dreierwette noch einmal stolze 27.768:10 zu verdienen.
Zuvor gewann Slipstream das Hürdenrennen, in dem ausschließlich Dreijährige antraten. Allerdings kamen von den fünf Startern auch nur 2 Teilnehmer ins Ziel. Keiner der Pferde nahm alle Hindernisse fehlerfrei. So verwiesen Arwen und Trance Dashing in der ersten Hälfte des Kurses ein Hindernis und waren damit aus der Partie. Doch auch der Vertreter aus dem Champion-Stall von Christian Freiherr von der Recke, Nauretos enttäuschte auf ganzer Linie. Zwar versuchte Jockey Jan Korpas den Kurs zu beenden. Doch durch zögerndes Springverhalten und immer größer werdenden Abstand musste er den Hengst in der letzten Runde doch anhalten. Zweiter hinter Slipstream wurde der tschechische Gast Vinnyfy.
Das Hauptrennen des Tages, den Heimbs-Kaffee-Preis konnte Zinderella für sich entscheiden.
Toylsome beim Aufgalopp in München zum selben Rennen 2005 .
Rennbahnbericht Frankfurt 15.07.2007
Bei sonnigem Wetter mit schon etwas zu hohen Temperaturen, war die Bahn mittelmäßig besucht.
Es wurde toller Sport geboten, jedoch mit größtenteils recht übersichtlichen Feldern.
Reiter des Tages waren Andrasch Starke und Andreas Suborics, die jeweils drei Rennen gewinnen konnten.
Das Highlight des Tages, die Große Hessen-Meile, ein Gruppe III- Rennen über 1600m gewann erwartungsgemäß Aspectus aus dem Stall von Hans-Albert Blume in den Farben des Gestüts Röttgen. Allerdings wurde es im Einlauf vorne ziemlich eng, was eine etwas längere Überprüfung nach sich zog, die jedoch ohne Folgen blieb. 2. wurde dahinter der aus Frankreich angereiste Trip to the Moon. Den 3. Platz belegte König Turf.
Ein seltener Gast in Deutschland war in letzter Zeit auch der von Andreas Trybuhl trainierte Araber ROBBIE. Dieser sicherte sich leicht das Araberrennen. Die beiden weiteren Vertreter des Trybuhl-Stalles, welche ebenfalls in den Farben der Lucky Stables International an den Start gingen belegten die Plätze 3 und 4.
Für die längste Siegquote des Tages sorgte Atelier, welcher zu einer Quote von 166 : 10 unter Rebecca Unrath einen Ausgleich IV über 1300m an seine Fahnen heftete.
Einlauf der Lotto-Hessen-Meile
Gestüt Isarland gerettet!
Nur 19 Minuten nach der Unterschriftenübergabe gab die SPD die Pressemitteilungheraus: Das Gestüt Isarland ist langfristig gesichert!
Der "Münchner Verein zur Förderung der Pferdezucht e.V.", schon bisher Pächter der bei Starnberg gelegenen städtischen Fläche, wird das Gestüt langfristig pachten und auf eigene Kosten sanieren.
Der Stadtrat wird der Kommunalreferentin in der Vollversammlung am 18.7. einen entsprechenden Verhandlungsauftrag erteilen.Alexander Reissl, stv. Fraktionsvorsitzender der Rathaus-SPD:
"Der Verein leistet eine sehr gute Arbeit. Zugleich muss die Stadt im Interesse ihrer Bürgerinnen und Bürger darauf achten, dass ihr Vermögen nicht unter Wert genutzt wird. Die Rathaus -SPD freut sich sehr darüber, dass der Verein die von der Stadt gestellten Pachtbedingungen erfüllen kann."
Am Mittwoch wird der Stadtrat endgültig entscheiden.
Noch acht potenzielle Starter im Deutschland Preis
Beim letzten Streichungstermin an diesem Montag für den Deutschland Preis am kommenden Sonntag in Düsseldorf blieben noch acht Kandidaten stehen. Darunter auch zwei Ausländer. Godolphin könnte den einst besten Steher Frankreichs, Laverock auf den Grafenberg schicken. A.P. O`Brien ist noch mit Scorpion vertreten, der dieses Jahr bereits mit dem Vodafone Coronation Cup in Epson ein Gruppe I Rennen für sich entscheiden konnte. Der letzjährige deutsche Derbysieger Schiaparelli ist bereits mit Andrasch Starke angegeben. Die weiteren möglich Starter sind: Conillon (Photo), Dickens, Egerton, First Stream und Oriental Tiger.
Helmac weiter ungeschlagen und Stalleinlauf im Ausgleich II
Großer Sport wurde heute in Bad Harzburg geboten. So gewann beispielsweise der Martillo-Bruder Maximo sein fünftes Rennen in diesem Jahr.
Der Ausgleich II wurde eine stallinterne Geschichte. So gewann Rososterna vor ihrem Stall-und Trainingsgefährten Amidyan, die beide den lange führenden Glad Hero kurz vor dem Ziel noch abfangen konnten.
Im Egon-Schulz Seejagdrennen gab es erwartungsgemäß einen überlegenen Sieg von Helmac (Photo), der gleich groß loslegte. So ging er vom Start weg mit fast 20 Längen vor das Feld und führte die Teilnehmer teiweise mit fast 100 Meter an. Amateur J. McKeown wird diesen Sieg bestimmt nicht so schnell vergessen, da dies schon eine Deomnstration war. Zwar machte Allegan in der Zielgeraden noch zügig Boden gut, doch war Helmac schon längst zu Hause und wurde von seinem Reiter auch nicht mehr groß gefordert auf den letzten Metern. Dritter wurde Alanco in diesem Fegentri-Rennen. Bezeichnend dabei ist, dass Helmac bei bisher 5 gelaufenen Seejagdrennen noch ungeschlagen ist (da der Wallach schon öfter`s mit Kreislaufproblemen zu kämpfen hatte, ist dieses natürlich eine gute Alternative mit dem See) und es für Besitzer Bernd Raber der 100. Sieg war.
Dominante gewinnt den Großen Zentis Stutenpreis
Vor genau sechs Wochen war sie noch Zweite im Henkel Preis der Diana. Heute jedoch konnte Dominante sich phänomenal durchsetzen. So gewann sie das Hauptereignis in Krefeld den Großen Zentis Stutenpreis. Auch ein ausländischer Gast nahm die Reise auf in den Krefelder Stadtwald, um in dem Listenrennen an den Start zu gehen. Lumen, mit dem im Deutschland bestens bekannten M. Larsen ging als Mitfavoritin in das Rennen. Auch Zuckerpuppe hatte zahlreiche Anhänger. Doch eine Eventualqoute von 14:10 auf Sieg für Dominante sprach von Anfang an eine deutliche Sprache. Dominante, die immer gut postiert war, setzte sich in der Geraden sofort an die Spitze und war mit Eddy Pedroza im Sattel nicht mehr zu gefährden. Zweite wurde Foreign Music vor Lumen, die anfangs noch eine grobe Störung hinnehmen musste und aus dem Hinterfeld noch gut aufkam.
Bereits zuvor gewann mit Precious Boy ein hoffnungsvoller Zweijähriger. Es war der erste Zweijährigen-Starter für Trainer Waldemar Hickst und der Big Shuffle-Sohn setzte sich durchaus in versprechendem Stil durch.
Torsten Mundry musste nach dem zweiten Rennen alle weiteren Ritte aufgrund von Kreislaufproblemen absagen.
Kenianerin und Solitaire die Stars in Bad-Harzburg
Der Renntag in Bad Harzburg hatte heute einiges zu bieten. So ließen es sich auch die größeren Trainer wie beispielsweise Andreas Wöhler, Christian Freiherr von der Recke oder auch Andreas Löwe nicht nehmen, ihre Pferde an den Ablauf zu schicken.
Im Sieglosenrennen gewann Rising Aires überlegen mit Andreas Helfenbein im Sattel, vor der klaren Favoritin For Real. Es kann allerdings gut sein, dass die Ammerländerin nicht gut zurecht kam auf dieser kleinen Bahn. Man sollte sie beim nächsten Start nicht unterschätzen.
Den Ausgleich III über die Steher-Distanz von 2800 Meter gewann Kenianerin vor Percy Slege und Schaman. So waren die größten Außenseiter auf den vordersten Rängen zu finden. Speedy Directa, von Chrstian Freiherr von der Recke musste schon früh bemüht werden, kam dann in der kurzen Zielgerade nicht mehr weiter und kam nicht über den sechsten Platz hinaus.
Das Hürdenrennenversprach einiges an Spannung. Es wurde ein heißer Dreikampf zwischen Armada, Major General und Solitaire erwartet. Doch in der Endphase des Rennens gab es einige Schrecksekunden. So fielen Jankes und Major General am vorletzten Sprung gleichzeitig hinter dem führenden Solitaire, der ein verpsrechendes Hindernisdebut gab, auch wenn er nicht glatt über das letzte Hindernis kam. Hier wurde dann auch noch Armada reiterlos und so profitierten Diceplay und Brennus von diesen Ausfällen.
Solitaire in Iffezheim
Super Eagle gewinnt das Sächsische Auktionsrennen
Smokejumper trat als logischer Favorit in Dresden an, doch gewann nicht dieser. Es sollte die große Sternstunde von Stefan Wegner und Henk Grewe werden. Denn Super Eagle konnte sich gegen seine 11 Mitstreiter leicht durchsetzen und sicherte sich so die Siegprämie von 25.000 Euro. Zweiter wurde Zobel Davis aus dem Quartier von Andreas Wöhler. Smokejumper musste im Schlussbogen eine Störung hinnehmen und kam am Ende nicht über den dritten Platz hinaus. Ob er jedoch gewonnen hätte ist fraglich. Beachtlich ist, dass die Zweierwette mit 24.982:10 einiges mehr als die Dreierwette zahlte (18.118:10).
Auch jene Wettbesucher, die sich nicht so gut im Rennsport auskennen und lieber auf Namen tippen, wurden heute reich belohnt. So gewann Wilde Hilde, trainiert von Roland Dzubasz, das zweite Rennen und verabschiedete sich aus der Sieglosenklasse. 325:10 zahlte die Stute auf Sieg. T. Bitala saß im Sattel.
Adlerflug gewinnt das 138. Deutsche Derby
Lange stand die Frage im Raum, ob Jens Hirschberger seine drei Kracher ins Blaue Band schickt. Am morgen war klar, dass Persian Storm, Adlerflug und Sommersturm das Rennen aufnehmen werden. Und es war ein verrücktes Derby. Persian Storm führte das Feld gegenüber schon mit über 7 Längen an. Doch schmolz der Abstand zu den nachfolgenden Pferden zu der Geraden hin merklich. So sah man Antek Waldvogel und vor allem seinen Trainingsgefährten Adlerflug, die versuchten nachzurücken. Waldvogel fand den Weg dann versperrt (er hätte aber wohl eh keine Rolle mehr spielen) und Frederik Johansson ging mit dem Schlenderhaner Adlerflug nach vorne. Und wie! Auf einen Satz ging er wie einst Samum auf mehrere Längen vor das Feld. Dabei ging das Schlenderhaner Team erst gestern noch einmal das Geläuf ab um zu entscheiden, ob alle 3 Pferde das Rennen aufnehmen würden. Jens Hirschberger sagte, dass Adlerflug nicht zu schlagen wäre bei guten Rennverlauf und wenn er wie in Hannover wieder seinen Speed einsetzen würde. So kam es ja dann auch. Davidoff viel auf den letzten Metern zurück, nachdem er zuerst noch Boden gut machte. Dafür kamen Antek und Appel au Maitre noch besser auf. Auf den letzten Metern schoss auch noch Anton Chekhov durch das Feld und schnappte sich den dritten Platz.
Die Hamburger sahen ein sehr gut besetztes Rennen mit einem beeindruckenden Sieger, der sicher noch lange in den Köpfen der Turffans bleiben wird.
Touch my Soul ist wieder da!
Nachdem Touch my Soul das letzte mal mit Nasenbluten vom Rennen wiederkam, beherrschte sie heute im Credit-Suisse Rennen die Konkurrenz und gewann leicht mit Andreas Suborics, der für den verletzten Andrasch Starke einsprung (dieser wird seinen Ritt im Derby dennoch wahrnehmen). Anfangs setzten sich The Spring Flower und Waky Love an die Spitze, doch übernahm Touch my Soul diese resolut als es in den Einlauf hinein ging. Zwar wehrte Waky Love sich noch, aber auf den letzten Metern zog die Stute aus dem Asterblüte-Stall der Gegnerschaft davon. The Spring Flower zog noch einmal gut an und wurde Dritte vor Hashbrown. Directa ging außen herum einfach viel zu weite Wege und war so zu Erreichen der Zielgeraden direkt klar geschlagen. Der Sieg von Touch my Soul war der dritte Gruppetreffer während des Derby-Meeting für Trainer Peter Schiergen.
El Tango gewinnt Schlammschlacht um den langen Hamburger
Es war eine richtige Schlammschlacht. Auch Andrasch Starke meinte nach dem Rennen, dass es keine ideale Spur mehr gibt und man nur hoffen kann, dass es endlich aufhört zu regnen. El Tango gewann nach 3200 kraftraubenden Metern doch sehr leicht gegen den Hamburger-Experten Carus und dem großen Außenseiter Mick Jerome. Der Norweger zeigte eine tolle Leistung und konnte Naukos noch sicher in Schach halten. Insgesamt war das Feld am Ende total auseinander gerissen. Eine große Enttäuschung dabei war sicherlich der englische Gast Souvenance, die schon vor Erreichen der Zielgeraden komplett ausspannte. Die Dreierwette zahlte 2136:10.
Packendes Finish zum Abschluss
